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Terme · Erklären & üben

Bruchterme

Bei Bruchtermen können Variablen im Nenner stehen. Vor dem Rechnen bestimmst du deshalb die erlaubten Werte und führst diese Bedingungen bei jeder Umformung mit.

Erklärung 01

Definitionsmenge zuerst

Wir betrachten reelle Variablen. Ein Bruchterm ist nur dort definiert, wo sein Nenner ungleich null ist. Bestimme die Nullstellen jedes ursprünglichen Nenners und schließe sie aus. Ein Nennerprodukt ist null, sobald mindestens ein Faktor null ist. Auch ein quadrierter Faktor liefert einen Ausschlusswert; die Wiederholung macht daraus keinen zweiten verschiedenen Wert.

  1. Faktorisiere den Nenner, wenn möglich.

  2. Setze jeden Nennerfaktor gleich null.

  3. Schließe die gefundenen Werte aus.

Für A(x)B(x)\mathsf{\frac{A(x)}{B(x)}} gilt D={x∈R∣B(x)≠0}\mathsf{D=\{x\in\mathbb R\mid B(x)\ne0\}}.

Nenner (x − 2)²(x + 3): zwei Ausschlusswerte. Ausgeschlossene Werte: -3, 2. Der doppelte Faktor (x − 2) verbietet nur den Wert 2.

So geht es am Beispiel

Bestimme die Definitionsmenge von 5x−4\mathsf{\frac{5}{x-4}}.

Der Nenner wird null, wenn x−4=0\mathsf{x-4=0}.

Daraus folgt der verbotene Wert x=4\mathsf{x=4}.

Ergebnis

D=R∖{4}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{4\}}

So geht es am Beispiel

Bestimme die Definitionsmenge von 1(x−2)2(x+3)\mathsf{\frac1{(x-2)^2(x+3)}}.

Der quadrierte Faktor wird bei x=2\mathsf{x=2} null.

Der zweite Faktor wird bei x=−3\mathsf{x=-3} null.

Die Wiederholung des Faktors (x−2)\mathsf{(x-2)} ändert den Ausschlusswert nicht.

Ergebnis

D=R∖{−3,2}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-3,2\}}

Erklärung 02

Nur Faktoren kürzen und wertgleich erweitern

Beim Kürzen teilst du den ganzen Zähler und den ganzen Nenner durch denselben von null verschiedenen Faktor. Summanden darfst du nicht einzeln streichen. Faktorisiere zuerst. Ausschlusswerte des ursprünglichen Terms bleiben erhalten. Beim Erweitern multiplizierst du Zähler und Nenner mit demselben Faktor; dieser darf auf dem betrachteten Bereich nicht null sein. Ein variabler Erweiterungsfaktor kann andernfalls zusätzliche Einschränkungen erzeugen.

  1. Notiere die ursprüngliche Definitionsmenge.

  2. Zerlege in Faktoren.

  3. Kürze oder erweitere nur mit zulässigen gemeinsamen Faktoren.

A⋅CB⋅C=AB\mathsf{\frac{A\cdot C}{B\cdot C}=\frac AB} nur mit B≠0\mathsf{B\ne0} und C≠0\mathsf{C\ne0}.

x Quadrat minus neun durch x minus drei wird zuerst faktorisiert. Der gemeinsame Faktor x minus drei darf nur für x ungleich drei gekürzt werden. Ergebnis x plus drei mit weiterhin ausgeschlossenem Wert drei.

So geht es am Beispiel

Vereinfache x2−9x−3\mathsf{\frac{x^2-9}{x-3}} mit ursprünglicher Definitionsmenge.

Aus dem Nenner folgt xe3\mathsf{x e3}.

Faktorisiere den Zähler: x2−9=(x−3)(x+3)\mathsf{x^2-9=(x-3)(x+3)}.

Kürze den erlaubten gemeinsamen Faktor: (x−3)(x+3)x−3=x+3\mathsf{\frac{(x-3)(x+3)}{x-3}=x+3}.

Der Wert 3 bleibt ausgeschlossen, obwohl der vereinfachte Ausdruck dort berechenbar wäre.

Ergebnis

x+3\mathsf{x+3} auf D=R∖{3}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{3\}}

So geht es am Beispiel

Erweitere 2x+1\mathsf{\frac2{x+1}} mit 3.

Der ursprüngliche Nenner verlangt xe−1\mathsf{x e-1}.

Multipliziere den Zähler: 2⋅3=6\mathsf{2\cdot3=6}.

Multipliziere den Nenner: 3(x+1)\mathsf{3(x+1)}.

Der konstante Faktor 3 ist nie null und erzeugt keinen neuen Ausschluss.

Ergebnis

63(x+1)\mathsf{\frac6{3(x+1)}} auf D=R∖{−1}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-1\}}

Erklärung 03

Hauptnenner bilden

Faktorisiere alle Nenner. Ein Hauptnenner enthält jeden benötigten Faktor in der höchsten vorkommenden Potenz. Ein einmaliger Faktor genügt nicht, wenn ein Nenner ihn zweimal enthält. Die Definitionsmenge schließt die Nullstellen aller ursprünglichen Nenner aus.

  1. Zerlege Nenner in Faktoren.

  2. Übernimm jeden Faktor mit der höchsten nötigen Potenz.

  3. Ergänze fehlende Faktoren in Zähler und Nenner.

Die nötige Erweiterung ergänzt jeweils die fehlenden Faktoren.

Für den Hauptnenner zählt die höchste Potenz. Erster Nenner: x · (x − 1). Ein Faktor x, ein Faktor (x − 1).. Zweiter Nenner: (x − 1) · (x − 1). Kein Faktor x, zwei Faktoren (x − 1).. Hauptnenner: x · (x − 1)². x einmal, (x − 1) zweimal.. Ursprünglich ausgeschlossen: x = 0 und x = 1.

So geht es am Beispiel

Finde einen Hauptnenner für 1x(x−1)\mathsf{\frac1{x(x-1)}} und 2(x−1)2\mathsf{\frac2{(x-1)^2}}.

Die ursprünglichen Nenner schließen x=0\mathsf{x=0} und x=1\mathsf{x=1} aus.

Der Faktor x wird einmal benötigt.

Der Faktor (x−1)\mathsf{(x-1)} wird höchstens zweimal benötigt.

Ein Hauptnenner ist x(x−1)2\mathsf{x(x-1)^2}.

Der erste Bruch wird zu x−1x(x−1)2\mathsf{\frac{x-1}{x(x-1)^2}} erweitert.

Der zweite Bruch wird zu 2xx(x−1)2\mathsf{\frac{2x}{x(x-1)^2}} erweitert.

Ergebnis

Hauptnenner x(x−1)2\mathsf{x(x-1)^2} auf D=R∖{0,1}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{0,1\}}.

Erklärung 04

Addieren und Subtrahieren

Bringe die Brüche auf einen gemeinsamen Nenner. Verrechne danach die ganzen Zähler und behalte den Nenner. Bei der Subtraktion eines mehrteiligen Zählers muss dessen gesamter Inhalt abgezogen werden; setze dafür eine Klammer. Kürze erst nach dem Zusammenfassen und Faktorisieren.

  1. Bestimme zuerst alle ursprünglichen Ausschlüsse.

  2. Erweitere passend.

  3. Setze bei einem abzuziehenden Zähler eine Klammer.

  4. Fasse zusammen und kürze nur Faktoren.

AN+BN=A+BN\mathsf{\frac AN+\frac BN=\frac{A+B}{N}} und AN−BN=A−BN\mathsf{\frac AN-\frac BN=\frac{A-B}{N}} für N≠0\mathsf{N\ne0}.

Zwei x durch x minus zwei minus x plus eins durch x minus zwei. Der gesamte zweite Zähler wird in Klammern subtrahiert; Ergebnis x minus eins durch x minus zwei. Zwei bleibt ausgeschlossen.

So geht es am Beispiel

Addiere 1x+1x+1\mathsf{\frac1x+\frac1{x+1}}.

Die ursprünglichen Nenner verlangen xe0\mathsf{x e0} und xe−1\mathsf{x e-1}.

Ein Hauptnenner ist x(x+1)\mathsf{x(x+1)}.

Erweitere 1x=x+1x(x+1)\mathsf{\frac1x=\frac{x+1}{x(x+1)}}.

Erweitere 1x+1=xx(x+1)\mathsf{\frac1{x+1}=\frac{x}{x(x+1)}}.

Die Zählersumme ist (x+1)+x=2x+1\mathsf{(x+1)+x=2x+1}.

Ergebnis

2x+1x(x+1)\mathsf{\frac{2x+1}{x(x+1)}} auf D=R∖{−1,0}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-1,0\}}

So geht es am Beispiel

Subtrahiere 2xx−2−x+1x−2\mathsf{\frac{2x}{x-2}-\frac{x+1}{x-2}}.

Der gemeinsame Nenner verlangt xe2\mathsf{x e2}.

Die Zählerdifferenz lautet 2x−(x+1)\mathsf{2x-(x+1)}.

Löse die Minusklammer: 2x−x−1=x−1\mathsf{2x-x-1=x-1}.

Ergebnis

x−1x−2\mathsf{\frac{x-1}{x-2}} auf D=R∖{2}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{2\}}

Erklärung 05

Multiplizieren

Multipliziere Zähler mit Zähler und Nenner mit Nenner. Durch vorheriges Faktorisieren kannst du gemeinsame Faktoren schon vor dem Ausmultiplizieren kürzen. Die ursprünglichen Nenner bestimmen weiterhin die Ausschlusswerte.

  1. Erhalte alle ursprünglichen Nennerbedingungen.

  2. Faktorisiere Zähler und Nenner.

  3. Kürze gemeinsame Faktoren und multipliziere.

AB⋅CD=ACBD\mathsf{\frac AB\cdot\frac CD=\frac{AC}{BD}} für B≠0\mathsf{B\ne0} und D≠0\mathsf{D\ne0}.

So geht es am Beispiel

Vereinfache x2−4x+1⋅1x−2\mathsf{\frac{x^2-4}{x+1}\cdot\frac1{x-2}}.

Die ursprünglichen Nenner schließen x=−1\mathsf{x=-1} und x=2\mathsf{x=2} aus.

Faktorisiere x2−4=(x−2)(x+2)\mathsf{x^2-4=(x-2)(x+2)}.

Das Produkt lautet (x−2)(x+2)(x+1)(x−2)\mathsf{\frac{(x-2)(x+2)}{(x+1)(x-2)}}.

Kürze den auf diesem Bereich erlaubten Faktor (x−2)\mathsf{(x-2)}: x+2x+1\mathsf{\frac{x+2}{x+1}}.

Ergebnis

x+2x+1\mathsf{\frac{x+2}{x+1}} auf D=R∖{−1,2}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-1,2\}}

Erklärung 06

Dividieren und den Divisor prüfen

Bei Division durch einen Bruchterm multiplizierst du mit dessen Kehrwert. Zusätzlich zu allen ursprünglichen Nennern darf der gesamte Divisorbruch nicht null sein. Sein Zähler liefert daher weitere mögliche Ausschlusswerte. Behalte sämtliche Bedingungen nach dem Kürzen bei. Bruchrechnen erläutert die entsprechenden Grundoperationen mit Zahlenbrüchen.

  1. Prüfe alle ursprünglichen Nenner.

  2. Schließe zusätzlich die Nullstellen des Divisorbruchs aus.

  3. Kehre nur den zweiten Bruch um.

  4. Kürze innerhalb der ursprünglichen Definitionsmenge.

AB:CD=AB⋅DC\mathsf{\frac AB:\frac CD=\frac AB\cdot\frac DC} mit B≠0\mathsf{B\ne0}, D≠0\mathsf{D\ne0} und C≠0\mathsf{C\ne0}.

Drei Bedingungen vor dem Kehrwert. Erster Nenner: x − 1 darf nicht null sein.. Darum ist x = 1 ausgeschlossen.. Ursprünglicher zweiter Nenner: x + 3. Darum ist x = −3 ausgeschlossen.. Zähler des Divisorbruchs: x + 2. Darum ist auch x = −2 ausgeschlossen.. Alle drei Ausschlüsse bleiben nach dem Kürzen bestehen.

So geht es am Beispiel

Vereinfache x+2x−1:x+2x+3\mathsf{\frac{x+2}{x-1}:\frac{x+2}{x+3}}.

Der erste Nenner verlangt xe1\mathsf{x e1}.

Der ursprüngliche Nenner des Divisors verlangt xe−3\mathsf{x e-3}.

Der Divisor wird bei x=−2\mathsf{x=-2} null, deshalb ist auch dieser Wert ausgeschlossen.

Multipliziere mit dem Kehrwert: x+2x−1⋅x+3x+2\mathsf{\frac{x+2}{x-1}\cdot\frac{x+3}{x+2}}.

Kürze den erlaubten Faktor (x+2)\mathsf{(x+2)}: x+3x−1\mathsf{\frac{x+3}{x-1}}.

Ergebnis

x+3x−1\mathsf{\frac{x+3}{x-1}} auf D=R∖{−3,−2,1}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-3,-2,1\}}

Jetzt bist du dran

Aufgaben & Lösungen

Rechne zuerst selbst. Nutze den Platz für deinen Rechenweg und vergleiche anschließend mit der Lösung.

  1. Aufgabe 1Bruchterme · 1Bestimme die Definitionsmenge von 4x2−9\mathsf{\frac4{x^2-9}}. Gib die ausgeschlossenen Werte getrennt an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Faktorisiere den Nenner: x2−9=(x−3)(x+3)\mathsf{x^2-9=(x-3)(x+3)}.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Der erste Faktor wird bei x=3\mathsf{x=3} null.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Der zweite Faktor wird bei x=−3\mathsf{x=-3} null.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Erster ausgeschlossener Wertx=3\mathsf{x=3}
    2. Zweiter ausgeschlossener Wertx=−3\mathsf{x=-3}
    3. DefinitionsmengeD=R∖{−3,3}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-3,3\}}
  2. Aufgabe 2Bruchterme · 2Vereinfache 3x(x−2)6(x−2)\mathsf{\frac{3x(x-2)}{6(x-2)}}. Gib die ursprüngliche Definitionsmenge an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Der Nenner verlangt xe2\mathsf{x e2}.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Kürze den Faktor (x−2)\mathsf{(x-2)} innerhalb dieses Bereichs.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Es bleibt 3x6\mathsf{\frac{3x}{6}}.

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Kürze durch 3: 3x6=x2\mathsf{\frac{3x}{6}=\frac x2}.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Vereinfachter Termx2\mathsf{\frac x2}
    2. Ursprüngliche DefinitionsmengeD=R∖{2}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{2\}}
  3. Aufgabe 3Bruchterme · 1Erweitere 3x−5\mathsf{\frac3{x-5}} mit 4 und gib die Definitionsmenge an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Der Nenner verlangt xe5\mathsf{x e5}.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Der neue Zähler ist 3⋅4=12\mathsf{3\cdot4=12}.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Der neue Nenner ist 4(x−5)\mathsf{4(x-5)}.

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Der konstante Faktor 4 erzeugt keine neuen Ausschlüsse.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Erweiterter Bruchterm124(x−5)\mathsf{\frac{12}{4(x-5)}}
    2. DefinitionsmengeD=R∖{5}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{5\}}
  4. Aufgabe 4Bruchterme · 2Bestimme einen Hauptnenner für Nenner x(x−1)2\mathsf{x(x-1)^2} und x2(x−1)\mathsf{x^2(x-1)}. Gib die beiden Erweiterungsfaktoren und die gemeinsame Definitionsmenge an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Der Faktor x wird höchstens zweimal benötigt.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Der Faktor (x−1)\mathsf{(x-1)} wird höchstens zweimal benötigt.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Ein Hauptnenner ist x2(x−1)2\mathsf{x^2(x-1)^2}.

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Im ersten Nenner fehlt ein Faktor x.

    5. Schritt 5 · Erklärung

      Im zweiten Nenner fehlt ein Faktor (x−1)\mathsf{(x-1)}.

    6. Schritt 6 · Erklärung

      Die Nenner werden bei null oder eins null.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Hauptnennerx2(x−1)2\mathsf{x^2(x-1)^2}
    2. Erweiterungsfaktor für den ersten Nennerx\mathsf{x}
    3. Erweiterungsfaktor für den zweiten Nennerx−1\mathsf{x-1}
    4. Gemeinsame DefinitionsmengeD=R∖{0,1}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{0,1\}}
  5. Aufgabe 5Bruchterme · 2Addiere 1x+1x+2\mathsf{\frac1x+\frac1{x+2}} und gib die ursprüngliche Definitionsmenge an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Die Nenner schließen x=0\mathsf{x=0} und x=−2\mathsf{x=-2} aus.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Erweitere 1x=x+2x(x+2)\mathsf{\frac1x=\frac{x+2}{x(x+2)}}.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Erweitere 1x+2=xx(x+2)\mathsf{\frac1{x+2}=\frac{x}{x(x+2)}}.

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Die Zählersumme ist (x+2)+x=2x+2\mathsf{(x+2)+x=2x+2}.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Summe2x+2x(x+2)\mathsf{\frac{2x+2}{x(x+2)}}
    2. Ursprüngliche DefinitionsmengeD=R∖{−2,0}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-2,0\}}
  6. Aufgabe 6Bruchterme · 3Subtrahiere 3x−1−2x+1\mathsf{\frac3{x-1}-\frac2{x+1}}. Gib das Ergebnis und die ursprüngliche Definitionsmenge an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Die Nenner verlangen xe1\mathsf{x e1} und xe−1\mathsf{x e-1}.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Erweitere den ersten Bruch zu 3(x+1)(x−1)(x+1)\mathsf{\frac{3(x+1)}{(x-1)(x+1)}}.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Erweitere den zweiten Bruch zu 2(x−1)(x−1)(x+1)\mathsf{\frac{2(x-1)}{(x-1)(x+1)}}.

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Erster Zähler: 3(x+1)=3x+3\mathsf{3(x+1)=3x+3}.

    5. Schritt 5 · Erklärung

      Abzuziehender Zähler: 2(x−1)=2x−2\mathsf{2(x-1)=2x-2}.

    6. Schritt 6 · Erklärung

      Löse die Minusklammer: 3x+3−(2x−2)=3x+3−2x+2\mathsf{3x+3-(2x-2)=3x+3-2x+2}.

    7. Schritt 7 · Erklärung

      Fasse die Variablenterme zusammen: 3x−2x=x\mathsf{3x-2x=x}.

    8. Schritt 8 · Erklärung

      Fasse die Zahlen zusammen: 3+2=5\mathsf{3+2=5}.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Differenzx+5(x−1)(x+1)\mathsf{\frac{x+5}{(x-1)(x+1)}}
    2. Ursprüngliche DefinitionsmengeD=R∖{−1,1}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-1,1\}}
  7. Aufgabe 7Bruchterme · 3Vereinfache x2−4x+2⋅3x−2\mathsf{\frac{x^2-4}{x+2}\cdot\frac3{x-2}}. Gib die ursprüngliche Definitionsmenge an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Die ursprünglichen Nenner schließen x=−2\mathsf{x=-2} und x=2\mathsf{x=2} aus.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Faktorisiere x2−4=(x−2)(x+2)\mathsf{x^2-4=(x-2)(x+2)}.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Das Produkt lautet 3(x−2)(x+2)(x+2)(x−2)\mathsf{\frac{3(x-2)(x+2)}{(x+2)(x-2)}}.

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Beide gemeinsamen Faktoren dürfen auf diesem Bereich gekürzt werden.

    5. Schritt 5 · Erklärung

      Es bleibt der konstante Wert 3.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Vereinfachter Term3
    2. Ursprüngliche DefinitionsmengeD=R∖{−2,2}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-2,2\}}
  8. Aufgabe 8Bruchterme · 3Vereinfache x+1x−3:x+1x+2\mathsf{\frac{x+1}{x-3}:\frac{x+1}{x+2}}. Gib den zusätzlichen Ausschluss durch den Divisor und die gesamte ursprüngliche Definitionsmenge an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Der erste Nenner schließt x=3\mathsf{x=3} aus.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Der ursprüngliche Nenner des zweiten Bruchs schließt x=−2\mathsf{x=-2} aus.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Der Divisorbruch wird bei x=−1\mathsf{x=-1} null und darf dort nicht verwendet werden.

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Multipliziere mit dem Kehrwert: x+1x−3⋅x+2x+1\mathsf{\frac{x+1}{x-3}\cdot\frac{x+2}{x+1}}.

    5. Schritt 5 · Erklärung

      Kürze den erlaubten Faktor (x+1)\mathsf{(x+1)}: x+2x−3\mathsf{\frac{x+2}{x-3}}.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Vereinfachter Termx+2x−3\mathsf{\frac{x+2}{x-3}}
    2. Zusätzlicher Ausschluss durch Divisor nullx=−1\mathsf{x=-1}
    3. Gesamte ursprüngliche DefinitionsmengeD=R∖{−2,−1,3}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-2,-1,3\}}
  9. Aufgabe 9Bruchterme · 3Jemand kürzt in x+3x+5\mathsf{\frac{x+3}{x+5}} das x und erhält 35\mathsf{\frac35}. Ist das allgemein erlaubt? Berechne beide Ausdrücke für x=1\mathsf{x=1} und begründe. Gib außerdem die ursprüngliche Definitionsmenge an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Bei eins ergibt der Zähler 1+3=4\mathsf{1+3=4}.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Der Nenner ergibt 1+5=6\mathsf{1+5=6}.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Kürze den Wert: 46=23\mathsf{\frac46=\frac23}.

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Der behauptete Term hat den Wert 35\mathsf{\frac35}.

    5. Schritt 5 · Erklärung

      Diese beiden Brüche sind verschieden.

    6. Schritt 6 · Erklärung

      x ist in Zähler und Nenner ein Summand, kein gemeinsamer Faktor.

    7. Schritt 7 · Erklärung

      Der ursprüngliche Nenner verlangt xe−5\mathsf{x e-5}.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Kürzen allgemein erlaubt?Nein
    2. Ursprünglicher Wert bei eins23\mathsf{\frac23}
    3. Behaupteter Wert bei eins35\mathsf{\frac35}
    4. BegründungNur gemeinsame Faktoren dürfen gekürzt werden. Hier ist x jeweils ein Summand.
    5. Ursprüngliche DefinitionsmengeD=R∖{−5}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{-5\}}
  10. Aufgabe 10Bruchterme · 3Vereinfache t2−6t+9t−3\mathsf{\frac{t^2-6t+9}{t-3}}. Gib die ursprüngliche Definitionsmenge an. Ist der ursprüngliche Term bei t=3\mathsf{t=3} definiert? Begründe.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Der ursprüngliche Nenner verlangt te3\mathsf{t e3}.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Faktorisiere den Zähler: t2−6t+9=(t−3)2\mathsf{t^2-6t+9=(t-3)^2}.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Kürze einen Faktor: (t−3)2t−3=t−3\mathsf{\frac{(t-3)^2}{t-3}=t-3}.

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Der ursprüngliche Nenner ist bei drei weiterhin null.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Vereinfachter Termt−3\mathsf{t-3}
    2. Ursprüngliche DefinitionsmengeD=R∖{3}\mathsf{D=\mathbb R\setminus\{3\}}
    3. Ursprünglicher Term bei drei definiert?Nein
    4. BegründungKürzen entfernt den ursprünglichen Ausschlusswert nicht. Der Ausgangsnenner wird bei drei null.

Selbstcheck

Das kann ich jetzt

  • Ich bestimme Ausschlusswerte vor dem Umformen.
  • Ich kürze nur gemeinsame Faktoren.
  • Ich beachte die höchste Potenz jedes Hauptnennerfaktors.
  • Ich prüfe bei Division zusätzlich, ob der Divisorbruch null wird.
  • Ich behalte weggefallene Ausschlusswerte bei.

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