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Logarithmus · Erklären & üben

Logarithmusfunktion

Die Logarithmusfunktion ist die Umkehrfunktion einer Exponentialfunktion mit zulässiger Basis. Die natürliche Logarithmusfunktion ln ist der besondere Fall mit Basis e. Graphen, Bedingungen, Ableitungen und Stammfunktionen werden gemeinsam betrachtet.

Erklärung 01

Definition und Umkehrfunktion

Für eine feste Basis b größer als null und ungleich 1 ordnet f(x) gleich log zur Basis b von x jedem positiven x einen reellen Wert zu. Die Definitionsmenge ist x größer als null, der Wertebereich sind alle reellen Zahlen. Die Umkehrfunktion ist b hoch x. Graphen einer Funktion und ihrer Umkehrfunktion spiegeln sich an der Geraden y gleich x.

  1. Prüfe die feste Basis.

  2. Lies x als positives Argument.

  3. Wechsle zwischen Logarithmuswert und zugehöriger Potenz.

y=log⁡bx  ⟺  x=by\mathsf{y=\log_bx\iff x=b^y}

ln und exp sind Umkehrfunktionen. Gleiche Längeneinheit auf beiden Achsen.

So geht es am Beispiel

Bestimme drei Punkte von f(x)=log⁡2x\mathsf{f(x)=\log_2x}.

Weil 2−1=12\mathsf{2^{-1}=\frac{1}{2}}, gilt f(12)=−1\mathsf{f(\frac{1}{2})=-1}

Weil 20=1\mathsf{2^0=1}, gilt f(1)=0\mathsf{f(1)=0}

Weil 22=4\mathsf{2^2=4}, gilt f(4)=2\mathsf{f(4)=2}

Ergebnis

Drei Punkte sind (0,5;−1), (1;0) und (4;2).

So geht es am Beispiel

Bestimme die Umkehrfunktion von f(x)=ln⁡x\mathsf{f(x)=\ln x}.

Aus y=ln⁡x\mathsf{y=\ln x} folgt x=ey\mathsf{x=e^y}

Nach Vertauschen der Rollen lautet die Umkehrfunktion f−1(x)=ex\mathsf{f^{-1}(x)=e^x}

Ergebnis

ln hat Definitionsmenge (0;∞); ihre Umkehrfunktion exp hat Definitionsmenge aller reellen Zahlen.

Erklärung 02

Monotonie, Achsen und Grenzverhalten

Für b größer als 1 ist der Graph streng steigend, für b zwischen 0 und 1 streng fallend. Jede unveränderte Logarithmusfunktion hat die Nullstelle x gleich 1. Es gibt keinen Schnittpunkt mit der y-Achse, weil x gleich null ausgeschlossen ist. Die Gerade x gleich null ist eine senkrechte Asymptote. Bei b größer als 1 gehen die Werte für x gegen null von rechts gegen minus unendlich und für x gegen unendlich gegen plus unendlich; bei b zwischen 0 und 1 sind diese Richtungen vertauscht.

  1. Unterscheide die beiden Basisbereiche.

  2. Nutze den Punkt (1;0).

  3. Beachte die nur rechtsseitige Annäherung an null.

Eine Asymptote ist hier keine zum Definitionsbereich gehörende Linie.

Die Basis bestimmt die Richtung. Beide Graphen gehen durch (1 | 0).

So geht es am Beispiel

Vergleiche log⁡2x\mathsf{\log_2x} und log⁡1/2x\mathsf{\log_{1/2}x} bei x gleich 4.

Für Basis 2 gilt 22=4\mathsf{2^2=4}, daher log⁡2(4)=2\mathsf{\log_2(4)=2}

Für Basis ein Halb gilt (12)−2=4\mathsf{(\frac{1}{2})^{-2}=4}, daher log⁡1/2(4)=−2\mathsf{\log_{1/2}(4)=-2}

Ergebnis

Der erste Graph steigt, der zweite fällt; beide gehen durch (1;0).

Erklärung 03

Verschiebungen mit neuer Definitionsmenge

Bei g(x) gleich ln von x minus h plus c verschiebt sich der Graph um h nach rechts und c nach oben. Das Argument x minus h muss positiv sein. Die senkrechte Asymptote wandert nach x gleich h. Die Nullstelle wird durch Lösen der neuen Gleichung bestimmt; sie bleibt nicht automatisch bei 1.

  1. Prüfe das Argument auf Positivität.

  2. Verschiebe die senkrechte Asymptote entsprechend.

  3. Berechne eine Nullstelle aus g(x) gleich null.

g(x)=ln⁡(x−h)+c\mathsf{g(x)=\ln(x-h)+c} mit x>h\mathsf{x>h}

Verschiebung: ln(x − 2) + 1. Asymptote x = 2; Definitionsmenge x > 2.

So geht es am Beispiel

Bestimme Definitionsmenge, Asymptote und Nullstelle von g(x)=ln⁡(x−2)+1\mathsf{g(x)=\ln(x-2)+1}.

Argumentbedingung: x−2>0\mathsf{x-2>0}, also x>2\mathsf{x>2}

Die senkrechte Asymptote ist x=2\mathsf{x=2}

Nullstellengleichung: ln⁡(x−2)=−1\mathsf{\ln(x-2)=-1}

Exponentieren: x−2=e−1\mathsf{x-2=e^{-1}}

Nullstelle: x=2+e−1\mathsf{x=2+e^{-1}}

Ergebnis

Die Nullstelle ist exakt 2+e−1≈2,367879\mathsf{2+e^{-1}\approx2{,}367879}.

Erklärung 04

ln und ihre Rechenregeln

Für positive u und v gilt: Der Logarithmus eines Produkts ist eine Summe, der Logarithmus eines Quotienten eine Differenz. Für positive u gilt ln von u hoch r gleich r mal ln u. Eine entsprechende Regel für ln von u plus v gibt es nicht. Bei beliebigen reellen x darf ln von x² deshalb nicht pauschal als 2 ln x geschrieben werden; links sind auch negative x ungleich null zulässig.

  1. Prüfe alle ursprünglichen Argumente.

  2. Wähle Produkt-, Quotienten- oder Potenzregel passend zur Struktur.

  3. Behalte die ursprüngliche Definitionsmenge.

ln⁡(uv)=ln⁡u+ln⁡v\mathsf{\ln(uv)=\ln u+\ln v}, ln⁡(u/v)=ln⁡u−ln⁡v\mathsf{\ln(u/v)=\ln u-\ln v}

So geht es am Beispiel

Vereinfache ln⁡(3x)−ln⁡3\mathsf{\ln(3x)-\ln3} und nenne den Definitionsbereich.

Positivität von 3x verlangt x>0\mathsf{x>0}

Quotientenregel: ln⁡(3x)−ln⁡3=ln⁡(3x/3)\mathsf{\ln(3x)-\ln3=\ln(3x/3)}

Kürzen im Argument: ln⁡(3x/3)=ln⁡x\mathsf{\ln(3x/3)=\ln x}

Ergebnis

Das Ergebnis ist ln⁡x\mathsf{\ln x} für x>0\mathsf{x>0}.

Erklärung 05

Ableiten mit Bedingungen

Für x größer als null ist die Ableitung von ln x gleich 1 durch x. Für eine andere feste zulässige Basis kommt der Faktor 1 durch ln b hinzu. Bei einer verketteten Funktion ln u(x) verwendest du die Kettenregel: u Strich durch u, und zwar nur auf Bereichen mit u positiv und differenzierbar. Dieser Abschnitt setzt Ableitungsregeln voraus.

  1. Notiere zuerst den Definitionsbereich.

  2. Bestimme innere Funktion und deren Ableitung.

  3. Wende die Kettenregel an.

(log⁡bx)′=1xln⁡b\mathsf{(\log_bx)^{\prime}=\frac{1}{x\ln b}} für x>0\mathsf{x>0}, b>0\mathsf{b>0}, b≠1\mathsf{b\ne1} (ln⁡u(x))′=u′(x)u(x)\mathsf{(\ln u(x))^{\prime}=\frac{u^{\prime}(x)}{u(x)}} für u(x)>0\mathsf{u(x)>0}

So geht es am Beispiel

Leite f(x)=ln⁡(2x+1)\mathsf{f(x)=\ln(2x+1)} ab.

Definitionsbereich: 2x+1>0\mathsf{2x+1>0}, also x>−12\mathsf{x>-\frac{1}{2}}

Innere Funktion: u(x)=2x+1\mathsf{u(x)=2x+1}

Innere Ableitung: u′(x)=2\mathsf{u^{\prime}(x)=2}

Kettenregel: f′(x)=22x+1\mathsf{f^{\prime}(x)=\frac{2}{2x+1}}

Ergebnis

Die Ableitung gilt auf x>−12\mathsf{x>-\frac{1}{2}}.

Erklärung 06

Stammfunktion und bestimmtes Integral

Eine Stammfunktion von ln x ist x ln x minus x für x größer als null. Eine Konstante C kann addiert werden. Für log zur Basis b wird die Stammfunktion zusätzlich durch ln b geteilt. Bestimmte Integrale werden hier nur mit positiven Grenzen behandelt; ein Rand bei null bräuchte eine gesonderte uneigentliche Betrachtung. Dieser Abschnitt setzt Produktregel und Hauptsatz voraus.\n\nWeiterlernen: „Logarithmus auflösen“ behandelt Gleichungen; „Logarithmus“ erläutert die Grunddefinition.

  1. Prüfe positive Grenzen und Definitionsbereich.

  2. Setze obere und untere Grenze in dieselbe Stammfunktion ein.

  3. Subtrahiere untere von oberer Auswertung.

∫ln⁡x dx=xln⁡x−x+C\mathsf{\int\ln x\,dx=x\ln x-x+C} für x>0\mathsf{x>0} ∫log⁡bx dx=xln⁡x−xln⁡b+C\mathsf{\int\log_bx\,dx=\frac{x\ln x-x}{\ln b}+C} für x>0\mathsf{x>0}, b>0\mathsf{b>0}, b≠1\mathsf{b\ne1}

Fläche unter ln x von 1 bis e. Schattierte Fläche: Integral von 1 bis e = 1.

So geht es am Beispiel

Begründe durch Ableiten, dass F(x)=xln⁡x−x\mathsf{F(x)=x\ln x-x} für x größer als null eine Stammfunktion von ln x ist.

Produktregel: (xln⁡x)′=ln⁡x+x⋅1x\mathsf{(x\ln x)^{\prime}=\ln x+x\cdot\frac{1}{x}}

Für x größer als null gilt x⋅1x=1\mathsf{x\cdot\frac{1}{x}=1}

Die Ableitung von minus x ist minus 1.

Zusammen: F′(x)=ln⁡x+1−1=ln⁡x\mathsf{F^{\prime}(x)=\ln x+1-1=\ln x}

Ergebnis

Damit ist F auf (0;∞) eine Stammfunktion.

So geht es am Beispiel

Berechne ∫1eln⁡x dx\mathsf{\int_1^e\ln x\,dx}.

Beide Grenzen sind positiv; verwende F(x)=xln⁡x−x\mathsf{F(x)=x\ln x-x}

Obere Auswertung: F(e)=e⋅1−e=0\mathsf{F(e)=e\cdot1-e=0}

Untere Auswertung: F(1)=1⋅0−1=−1\mathsf{F(1)=1\cdot0-1=-1}

Differenz: 0−(−1)=1\mathsf{0-(-1)=1}

Ergebnis

Das bestimmte Integral hat exakt den Wert 1.

Jetzt bist du dran

Aufgaben & Lösungen

Rechne zuerst selbst. Nutze den Platz für deinen Rechenweg und vergleiche anschließend mit der Lösung.

  1. Aufgabe 1Logarithmusfunktion · BasisFür f(x)=log⁡3x\mathsf{f(x)=\log_3x}: Nenne Definitionsmenge, Wertebereich und Nullstelle.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Das Argument verlangt x>0\mathsf{x>0}

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Logarithmuswerte können jede reelle Zahl annehmen.

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Wegen 30=1\mathsf{3^0=1} gilt f(1)=0\mathsf{f(1)=0}

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Definitionsmengex>0\mathsf{x>0}
    2. WertebereichAlle reellen Zahlen
    3. Nullstellex = 1
  2. Aufgabe 2Logarithmusfunktion · BasisBerechne log⁡2(8)\mathsf{\log_2(8)} und log⁡1/2(8)\mathsf{\log_{1/2}(8)} einzeln.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      23=8\mathsf{2^3=8}, also log⁡2(8)=3\mathsf{\log_2(8)=3}

    2. Schritt 2 · Erklärung

      (12)−3=8\mathsf{(\frac{1}{2})^{-3}=8}, also log⁡1/2(8)=−3\mathsf{\log_{1/2}(8)=-3}

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Wert zur Basis 23
    2. Wert zur Basis ein Halb−3
  3. Aufgabe 3Logarithmusfunktion · BasisIst ln x steigend oder fallend? Besitzt ihr Graph einen Schnittpunkt mit der y-Achse? Begründe die zweite Antwort.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Die Basis e ist größer als 1, daher ist ln x streng steigend.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Auf der y-Achse wäre x gleich null; dieser Wert ist ausgeschlossen.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. MonotonieStreng steigend
    2. y-Achsen-Schnittpunkt?Nein.
    3. BegründungDie Definitionsmenge enthält nur positive x; x gleich null ist nicht erlaubt.
  4. Aufgabe 4Logarithmusfunktion · ÜbungGib die Umkehrfunktion von f(x)=log⁡2x\mathsf{f(x)=\log_2x} an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Aus y=log⁡2x\mathsf{y=\log_2x} folgt x=2y\mathsf{x=2^y}

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Rollen vertauschen: f−1(x)=2x\mathsf{f^{-1}(x)=2^x}

    Ergebnis

    1. Umkehrfunktionf−1(x)=2x\mathsf{f^{-1}(x)=2^x}
  5. Aufgabe 5Logarithmusfunktion · ÜbungBestimme Definitionsbedingung, senkrechte Asymptote und Nullstelle von g(x)=ln⁡(x−1)\mathsf{g(x)=\ln(x-1)}.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Argumentbedingung: x>1\mathsf{x>1}

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Asymptote: x=1\mathsf{x=1}

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Nullstelle verlangt x−1=1\mathsf{x-1=1}

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Daraus folgt x=2\mathsf{x=2}

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Definitionsbedingungx>1\mathsf{x>1}
    2. Asymptotex = 1
    3. Nullstellex = 2
  6. Aufgabe 6Logarithmusfunktion · ÜbungVereinfache ln⁡(5x)−ln⁡5\mathsf{\ln(5x)-\ln5} und nenne die ursprüngliche Definitionsbedingung.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      5x>0\mathsf{5x>0} verlangt x>0\mathsf{x>0}

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Quotientenregel: ln⁡(5x/5)=ln⁡x\mathsf{\ln(5x/5)=\ln x}

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Vereinfachter Termln⁡x\mathsf{\ln x}
    2. Definitionsbedingungx>0\mathsf{x>0}
  7. Aufgabe 7Logarithmusfunktion · TransferLeite f(x)=ln⁡(3x−2)\mathsf{f(x)=\ln(3x-2)} ab und nenne ihren Definitionsbereich.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Argumentbedingung: 3x−2>0\mathsf{3x-2>0}, also x>23\mathsf{x>\frac{2}{3}}

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Innere Ableitung: (3x−2)′=3\mathsf{(3x-2)^{\prime}=3}

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Kettenregel: f′(x)=33x−2\mathsf{f^{\prime}(x)=\frac{3}{3x-2}}

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Ableitungf′(x)=33x−2\mathsf{f^{\prime}(x)=\frac{3}{3x-2}}
    2. Definitionsbereichx>23\mathsf{x>\frac{2}{3}}
  8. Aufgabe 8Logarithmusfunktion · TransferGib die Ableitung von f(x)=log⁡5x\mathsf{f(x)=\log_5x} mit ihrem Gültigkeitsbereich an.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Die Basis 5 ist positiv und ungleich 1.

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Es gilt f′(x)=1xln⁡5\mathsf{f^{\prime}(x)=\frac{1}{x\ln5}} für x>0\mathsf{x>0}

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Ableitungf′(x)=1xln⁡5\mathsf{f^{\prime}(x)=\frac{1}{x\ln5}}
    2. Gültigkeitsbereichx>0\mathsf{x>0}
  9. Aufgabe 9Logarithmusfunktion · TransferGib eine Stammfunktion von ln⁡x\mathsf{\ln x} auf x größer als null an und berechne ∫1e2ln⁡x dx\mathsf{\int_1^{e^2}\ln x\,dx} exakt.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Eine Stammfunktion ist F(x)=xln⁡x−x\mathsf{F(x)=x\ln x-x}

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Obere Auswertung: F(e2)=e2⋅2−e2=e2\mathsf{F(e^2)=e^2\cdot2-e^2=e^2}

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Untere Auswertung: F(1)=−1\mathsf{F(1)=-1}

    4. Schritt 4 · Erklärung

      Differenz: e2−(−1)=e2+1\mathsf{e^2-(-1)=e^2+1}

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. Eine StammfunktionF(x)=xln⁡x−x\mathsf{F(x)=x\ln x-x}
    2. Bestimmtes Integrale2+1\mathsf{e^2+1}
  10. Aufgabe 10Logarithmusfunktion · TransferGilt ln⁡(x2)=2ln⁡x\mathsf{\ln(x^2)=2\ln x} für alle reellen x ungleich null? Nenne den Definitionsbereich jeder Seite und begründe dein Urteil.Aufgabe öffnenAufgabe einklappen
    Lösung & Rechenweg

    Rechenweg

    1. Schritt 1 · Erklärung

      Links muss x2>0\mathsf{x^2>0} gelten, also x≠0\mathsf{x\ne0}

    2. Schritt 2 · Erklärung

      Rechts muss x>0\mathsf{x>0} gelten

    3. Schritt 3 · Erklärung

      Für negative x ist nur die linke Seite definiert. Für positive x gilt die Potenzregel.

    Ergebnisse & Teilantworten

    1. UrteilNein.
    2. Definitionsbereich linksx≠0\mathsf{x\ne0}
    3. Definitionsbereich rechtsx>0\mathsf{x>0}
    4. BegründungDie rechte Seite ist für negative x nicht definiert. Die Gleichheit gilt hier nur für positive x.

Selbstcheck

Das kann ich jetzt

  • Ich kenne Basisbedingungen, Definitions- und Wertebereich.
  • Ich deute Monotonie, Nullstelle und Asymptote.
  • Ich bestimme die Folgen einer Verschiebung.
  • Ich leite ln-Verkettungen unter ihren Bedingungen ab.
  • Ich berechne Stammfunktionen und Integrale auf positiven Bereichen.

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